{"id":384,"date":"2009-12-17T21:58:28","date_gmt":"2009-12-17T19:58:28","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zuckerhunde.de\/?p=384"},"modified":"2015-10-20T19:47:47","modified_gmt":"2015-10-20T17:47:47","slug":"welches-futter-bei-diabetes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zuckerhunde.de\/?p=384","title":{"rendered":"Welches Futter bei Diabetes?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fressen soll die Zuckerschnute regelm\u00e4\u00dfig, und sich darauf freuen! Bei Zuckerhunden ist es enorm wichtig, dass sie ihr Futter richtig gerne m\u00f6gen. Denn wenn der Hund nicht frisst, gibt es Probleme beim Spritzen und Dosieren des Insulins.<\/strong><\/p>\n<p>An Diabetes erkrankte Hunde erhalten meist ein Mischinsulin. Dieses sorgt nicht nur f\u00fcr den Abbau der in den Mahlzeiten enthaltenen Kohlenhydrate, sondern deckt gleichzeitig den Insulinbedarf rund um die Uhr ab. Ein Mischinsulin muss deshalb regelm\u00e4\u00dfig gegeben werden. Bedingt durch die Wirkungskurve dieses Insulins gibt es festgelegte Futterzeiten, zu denen der Hund unbedingt eine kohlenhydrathaltige Mahlzeit aufnehmen muss. Deshalb ist es super wichtig, dass deiner Zuckerschnute ihr Futter richtig gut schmeckt.<\/p>\n<p>Von der Zusammensetzung her achte darauf, dass der Blutzucker nach dem Fressen nicht allzu schnell und stark ansteigt. Das erreichst du zum Beispiel durch spezielles Diabetikerfutter, das du beim Tierarzt oder im Futterhandel erh\u00e4ltst. Oder durch Faserstoffe, die du dem normalen Futter beif\u00fcgst: Zum Beispiel Guar, Weizenkleie, Futterzellulose&#8230; Diese sorgen daf\u00fcr, dass die im Futter enthaltenen Kohlenhydrate langsamer verstoffwechselt werden. Sie d\u00fcrfen aber nicht bei allen Begleiterkrankungen eingesetzt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Begleiterkrankungen ber\u00fccksichtigen<\/strong><\/p>\n<p>Aber nicht nur den Diabetes selbst solltest du bei der Futterzusammensetzung beachten: Zuckerhunde haben relativ h\u00e4ufig auch eine chronische oder akute Bauchspeicheldr\u00fcsenentz\u00fcndung oder eine Unterfunktion der Bauchspeicheldr\u00fcse. Setzt du hier ern\u00e4hrungstechnisch falsch an, kommt es zu Entz\u00fcndungssch\u00fcben. Da ist unbedingt eine spezielle, den Ern\u00e4hrungstrakt nicht belastende Schonkost angesagt! Auch andere Organprobleme (zum Beispiel Leber oder Niere&#8230;) sollten ber\u00fccksichtigt werden. Und im Falle des Selberkochens nat\u00fcrlich, dass alle ben\u00f6tigten N\u00e4hrstoffe enthalten sind.<\/p>\n<p>Am besten l\u00e4sst du dich individuell von einem Ern\u00e4hrungsexperten beraten, der all diese Begleiterkrankungen mit ber\u00fccksichtigt. Er oder sie sollte Erfahrung im Umgang mit Hundediabetes und seinen Begleiterkrankungen haben.<\/p>\n<p>Der Ern\u00e4hrungsexperte fragt dich nach Alter, Gewicht, Bewegung, K\u00f6rperbau und -Rasse, weiteren Erkrankungen und Besonderheiten und errechnet den individuellen N\u00e4hrstoffbedarf. Danach bekommst du ein leckeres Rezept. Deine Zuckerschnute wird sich schon w\u00e4hrend des Kochens das Schn\u00e4uzchen schlecken!<\/p>\n<p>In den kommenden Tagen wird dann das neue Futter &#8222;eingeschlichen&#8220;: Du gibst jeden Tag ein wenig mehr vom neuen und weniger vom alten Futter. Du wirst bemerken, dass sich bereits w\u00e4hrend der Futterumstellung der Insulinbedarf \u00e4ndert. Meist sinkt der Bedarf. Sei darauf gefasst, dass &#8211; besonders sechs bis acht Stunden nach Caninsulin-Gabe &#8211; der Blutzucker sinken kann und passe in Absprache mit deinem Tierarzt die Insulindosis an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fressen soll die Zuckerschnute regelm\u00e4\u00dfig, und sich darauf freuen! Bei Zuckerhunden ist es enorm wichtig, dass sie ihr Futter richtig gerne m\u00f6gen. Denn wenn der Hund nicht frisst, gibt es Probleme beim Spritzen und Dosieren des Insulins. An Diabetes erkrankte Hunde erhalten meist ein Mischinsulin. 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